«Es war eine harte Challenge, in so kurzer Zeit genug Informationen zu recherchieren.»
Mit «Abenteuer Zeitkapsel» hat die Berufsfachschule KV Basel für ihre Lernenden ein neues und innovatives Format entwickelt. Durch die Video-Serie auf YouTube werden engagierte Lernende auf ungewohnte Weise gefördert. Was hat es mit dem vielschichtigen, erkenntnisreichen und unterhaltsamen Projekt auf sich?
Erst vor der Kamera erfahren die Lernenden, welche Geschichte und welches Jahr sie erwarten. Ihnen wird ein Video aus früheren Jahren gezeigt. Sie haben 15 Minuten Zeit, um sich damit auseinanderzusetzen. Anschliessend reagieren sie auf die Archivaufnahmen und fragen sich: Was lassen wir in der Vergangenheit? Was nehmen wir mit in die Zukunft?
Was war die Motivation der Lernenden, bei dieser Plattform mitzumachen? Für Katja Aeppli ist klar: «Es bereitet mir Freude, Neues auszuprobieren und mit meinen Freundinnen und Freunden oder Mitschülerinnen und Mitschülern Projekte umzusetzen.» Ihr Kollege Luca Delli Conti ergänzt: «Ich finde, es ist ein spannendes Projekt und ein wirklich interessantes Format.» Die Lernenden haben die Auftritte partnerschaftlich im Duo absolviert. Was waren hinter und vor der Kamera die einfachsten und schwierigsten Aspekte dieser Zusammenarbeit? Katja Aeppli erklärt: «Als einfach und angenehm empfand ich die Zusammenarbeit mit Luca. Wir konnten uns während der Aufnahmen ohne viele Worte verstehen und uns gegenseitig toll ergänzen.» Luca Delli Conti erinnert sich: «Es war eine harte Challenge, in so kurzer Zeit genug Informationen zu recherchieren. Ich hatte die Sorge, dass die Inputs, die ich herausgesucht hatte, vielleicht nicht spannend genug wären.»
Welche Kompetenzen wurden am meisten gefördert durch die Video-Auftritte? Emilia Mirovska hat diese Erfahrung gemacht: «Besonders gefördert wurden der lockere Auftritt sowie das Diskutieren über Themen, auf die man sich nicht im Voraus vorbereiten konnte.» Xavier Pierre Strassmann ergänzt: «Der Auftritt vor der Kamera wurde gefördert.» Was lässt Emilia Mirovska bezüglich ihrer Videos in der Vergangenheit? Was nimmt sie mit in die Zukunft? Ihre Antwort: «Bei der ersten Aufnahme waren wir noch etwas verkrampft, bei der zweiten hingegen deutlich entspannter und harmonischer. Diese Verkrampfung möchte ich in der Vergangenheit lassen und die Harmonie in die Zukunft mitnehmen.» Xavier Pierre Strassmann teilt diese Ansicht: «Am Anfang war es ungewohnt und man war einem gewissen Stress ausgesetzt, mit der Zeit wurde man immer lockerer. Mit jedem Moment wurde das Aufnehmen angenehmer.»
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