Qualifikationsverfahren (QV) – Tipps, Tricks und vieles mehr

11. Februar 2026 Beitrag teilen

Du befindest dich im letzten Lehrjahr und das Qualifikationsverfahren (QV) rückt näher. Damit du diese letzte Hürde meisterst, ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Wir begleiten dich Schritt für Schritt.

QV – kurz erklärt
Nach zwei respektive drei Jahren absolvierst du die Lehrabschlussprüfung, auch Qualifikationsverfahren (QV) genannt. Dabei wirst du im schulischen und im betrieblichen Teil auf deine Kompetenzen hin geprüft. Für das Bestehen des QV müssen beide Teile genügend sein, das heisst mit einer Note 4 oder höher abgeschlossen werden. Informiere dich genau, was am QV verlangt wird. 

Schritt 1: Informationen sammeln
Bevor du mit dem Lernen beginnst, verschaffe dir einen Überblick: 

  • Ausführungsbestimmungen: Dort findest du alle Angaben zum QV.
  • Berufsbildner:in: Frag nach, was du für die betrieblichen Prüfungen wissen musst.
  • Hilfsmittel: Erkundige dich, welche erlaubt sind (z. B. Laptop, Kopfhörer). Übe den Umgang damit. Die Wegleitung enthält dabei alle Infos zu Hilfsmitteln und wird dir von deiner Berufsfachschule zugestellt.
  • Informationen zur Organisation: Die betrieblichen Prüfungen werden von deiner Ausbildungs- und Prüfungsbranche organisiert. Die Anmeldung läuft über deine:n Berufsbildner:in. Die Prüfungstermine für die betrieblichen Prüfungen werden spätestens einen Monat im Voraus kommuniziert. Die Prüfungstermine der schulischen Prüfung findest du hier.

Tipp
Stelle dir anhand dieser Angaben einen persönlichen Prüfungsplan zusammen. 


Schritt 2: Lernzeit planen
Digitale Prüfungen vorbereiten: 

  • Nutze die Familiarisierungsphase (März bis Mai), um dich mit der Prüfungsumgebung smartlearn vertraut zu machen.
  • Erkundige dich bei deiner Berufsfachschule nach einer Probeprüfung

Tipps zur Vorbereitung

  • Früh starten: Beginne rechtzeitig, statt alles in letzter Minute zu erledigen.
  • Überblick verschaffen: Liste den Lernstoff nach Bereichen und setze Prioritäten.
  • Wochenplan erstellen: Plane, wie viel Zeit du pro Woche fürs Lernen einsetzt.
  • Schwierige Themen zuerst: Starte mit den Bereichen, die dir am meisten Mühe bereiten.
  • Abwechslung einbauen: Sorge für einen Mix, damit das Lernen nicht eintönig wird.
  • Deadlines setzen: Bestimme, bis wann du welche Themen durchgearbeitet haben willst.
  • Hilfe suchen: Wenn du bei einem Thema nicht weiterkommst, hol dir Unterstützung.

«Prüfungszeit ist Arbeitszeit. Dein Betrieb darf dir nichts vom Lohn abziehen und muss die Kosten für das QV übernehmen. Sprich auch mit deiner oder deinem Chef:in, ob und wie lange du während der Arbeit für das QV lernen darfst. »

Schritt 3: Richtig lernen
Jetzt geht es ans Eingemachte – das Lernen selbst: 

  • Organisation: Richte dir einen ungestörten Arbeitsplatz ein.
  • Arbeitsmittel bereitlegen: Schreibzeug, Leuchtstifte, Notizpapier usw. wenn du mit deinem Laptop arbeitest: Schalte Ablenkungen wie Push-Benachrichtigungen aus.
  • Lern-Office einrichten: Falls du zu Hause keine Ruhe findest, nutze Bibliotheken oder andere ruhige, öffentliche Orte. 

Mit Nullserien üben:

  • Die Nullserie ist eine Probeprüfungen mit Musterlösungen und Beurteilungsbögen. Du findest sie hier: QV-Übungsserien
  • Ab März des Prüfungsjahres findest du die Nullserie zur schriftlichen Prüfung zudem auch auf der Plattform smartlearn. Auf dieser Plattform wird auch die richtige, schriftliche Abschlussprüfung stattfinden.
  • Den Zugang zu smartlearn erhältst du von deiner Schule – zum selbständigen Üben oder gemeinsam in der Klasse. 

Mit dieser klaren Struktur und den richtigen Tipps bist du bestens vorbereitet, um das QV erfolgreich zu meistern! 

Mehr Tipps und Informationen zum Qualifikationsverfahren (QV) findest du auf der Website des Kaufmännischen Verbands Schweiz.


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