Ab 1.10.2026: «Professional Bachelor» und «Professional Master»
Per 1. Oktober 2026 treten die Änderungen des Berufsbildungsgesetzes und der Berufsbildungsverordnung in Kraft. Die sichtbarste Neuerung: Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung dürfen künftig die Titelzusätze «Professional Bachelor» beziehungsweise «Professional Master» verwenden. Was bedeutet das für Berufsleute, Unternehmen und die höhere Berufsbildung? Darüber spricht Iren Brennwald, Fachverantwortliche Berufsbildung beim Kaufmännischen Verband Schweiz.
Die höhere Berufsbildung geniesst in der Schweiz einen ausgezeichneten Ruf. Weshalb braucht sie trotzdem neue Titelzusätze?
Die höhere Berufsbildung ist eine Erfolgsgeschichte. Trotzdem erleben wir immer wieder, dass ihre Abschlüsse nicht richtig eingeordnet werden können – insbesondere international tätigen Unternehmen aber auch ausserhalb der Schweiz. Viele wissen schlicht nicht, auf welchem Niveau sich ein eidgenössischer Fachausweis, ein eidgenössisches Diplom oder ein HF-Diplom bewegt. Genau hier setzen die neuen Titelzusätze an. Sie stärken die Wahrnehmung der höheren Berufsbildung, ohne etwas an ihrem Charakter zu verändern.
Was ändert sich denn ab dem 1. Oktober 2026 konkret?
Neu dürfen Absolventinnen und Absolventen einer eidgenössischen Berufsprüfung oder einer Höheren Fachschule den Titelzusatz «Professional Bachelor» führen. Wer eine eidgenössische höhere Fachprüfung abgeschlossen hat, darf künftig den Zusatz «Professional Master» verwenden. Die Regelung gilt zudem auch rückwirkend.
Das vollständige Interview finden Sie auf der Website des Kaufmännischen Verbands Schweiz.
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