Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter im Austausch mit den Lernenden
Im März 2026 erhielten die Lernenden der Berufsfachschule Detailhandel (BSD) und der Wirtschaftsmittelschule (WMS) der Schulen kvBL besonderen Besuch: Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter nahm sich auf Initiative eines Lernenden der BSD Zeit für einen Austausch mit den Klassen.
Bereits zu Beginn des Austauschs wurde deutlich, dass sich die Jugendlichen intensiv mit aktuellen Themen auseinandersetzen. In einer Fragerunde disku tierten die zweiten Klassen der WMS und die dritten Klassen der BSD mit der Nationalrätin über die Beziehungen der Schweiz zur EU, über Fachkräfte aus dem Ausland sowie über internationale Wirtschafts- und Handelsfragen – insbesondere im Verhältnis zu den USA. Auch sicherheitspolitische Fragen sorgten für eine lebhafte Debatte, etwa die Frage, wie wehrhaft die Schweizer Armee im Konfliktfall wäre.
Neben politischen Themen gewährte Nationalrätin Schneider-Schneiter auch persönliche Ein blicke in ihren Werdegang. Sie sprach über ihre Herkunft aus dem Baselbiet und darüber, was sie zur Politik motiviert hat. Dabei brachte sie ihr persönliches Leitmotiv auf den Punkt: «Ich trage Verantwortung für Menschen.» Den Lernenden machte sie Mut für deren berufliche Zukunft: «Mit einer fundierten Ausbildung seid ihr auf einem sehr guten Weg. Viele Kompetenzen, die ihr lernt, werden auch durch Künstliche Intelligenz nicht einfach ersetzt.»
Die Schulleitung zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Lernenden. Thilo Kurtz, Leiter der BSD, betonte: «Es ist sehr wertvoll zu sehen, wie interessiert und reflektiert unsere Lernenden politische Themen diskutieren. Solche Begegnungen machen Politik greifbar.» Auch Silvia Roth, Mitglied der Schulleitung der WMS, hob die Bedeutung des Austauschs hervor: «Der direkte Dialog mit Persönlichkeiten aus der Politik stärkt das Verständnis und das Interesse für demokratische Prozesse.»
Zum Abschluss traf sich die Nationalrätin mit dem Leiter der Schulen kvBL, Ramon Wardak, sowie den beiden Schulleitenden zu einem persönlichen Gespräch in der Lernlandschaft der Schule. Wardak würdigte besonders die Initiative der Lernenden: «Dass dieser Besuch aus der Schülerschaft heraus entstanden ist, zeigt, wie wichtig Partizipation und Mitgestaltung für unsere Schule sind.»
Für alle Beteiligten wurde deutlich: Der Austausch zwischen Politik und jungen Menschen ist nicht nur spannend – er ist auch ein wichtiger Beitrag zur gelebten Demokratie.
Mehr Informationen zu den Schulen kvBL finden Sie auf der Website kvbl.ch.
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